Bremerhaven · Geestland · Cuxland
Grundstück verkaufen – oder eins suchen.
Ob Bauland in Geestland, Stadtrandlage in Bremerhaven oder Erbe-Grundstück irgendwo dazwischen: Ich kenne den Markt, die Käufer und die Fallstricke.
Was passt zu Ihnen?
Kein Auftrag nötig · Keine Kaltakquise
Grundstückswert verstehen
Was Ihr Grundstück wirklich wert ist – und warum der Bodenrichtwert oft in die Irre führt
Der Bodenrichtwert ist ein Durchschnittswert aus vergangenen Transaktionen. Ihr Grundstück ist kein Durchschnitt. Der tatsächliche Marktpreis hängt von sechs Faktoren ab – und die fallen in unserer Region sehr unterschiedlich aus.
Lage & Mikrolage
Geestland und die Wurster Nordseeküste sind gefragt – aber nicht überall gleich. 500 Meter Unterschied können mehrere tausend Euro pro Grundstück ausmachen.
Bebauungsplan
Gibt es einen B-Plan? Was darf dort gebaut werden – Einfamilienhaus, Mehrfamilienhaus, Gewerbe? Oder gilt nur § 34 BauGB? Das entscheidet, wer als Käufer überhaupt in Frage kommt.
Erschließung
Vollständig erschlossen oder noch nicht? Strom, Wasser, Abwasser, Straße – jeder fehlende Anschluss senkt den Preis oder verlängert die Vermarktung erheblich.
Zuschnitt & Größe
Ein 600-m²-Grundstück mit sinnvollem Zuschnitt ist mehr wert als ein 800-m²-Grundstück in L-Form. Privatbauherren und Bauträger rechnen sehr unterschiedlich.
Altlasten & Grundbuch
Eingetragene Rechte Dritter, Wegerechte, Altlastenverdacht – das alles muss vor der Vermarktung auf den Tisch. Nichts schreckt einen Käufer schneller ab als Überraschungen im Grundbuch.
Käufergruppe
Privatbauherr oder Bauträger? Das ist keine Geschmacksfrage, sondern eine Preisentscheidung. Wer die falsche Zielgruppe anspricht, wartet – oder verkauft unter Wert.
Viele Grüße aus Bremerhaven
Michael Bauer
Warum Grundstücke anders sind
Drei Dinge, die beim Grundstücksverkauf regelmäßig schiefgehen
Ein Haus ist ein Haus – da weiß jeder ungefähr, was er bekommt. Ein Grundstück ist eine Frage. Und wer die falschen Antworten gibt, wartet lang oder verkauft unter Wert.
Der Preis liegt daneben – in beide Richtungen
Viele Eigentümer nehmen den Bodenrichtwert und multiplizieren mit der Quadratmeterzahl. Das Ergebnis ist selten der Marktpreis. Zu hoch angesetzt: Das Grundstück liegt monatelang auf den Portalen, bekommt das Makel des „Ladenhüters" und wird am Ende unter Wert verkauft. Zu niedrig angesetzt: Geld verschenkt. Die realistische Einschätzung braucht Vergleichsdaten aus tatsächlichen Transaktionen – nicht aus Angebotspreisen auf Immobilienscout.
Die falsche Zielgruppe wird angesprochen
Privatbauherren und Bauträger sind zwei völlig unterschiedliche Käufergruppen. Ein Bauträger rechnet anders, entscheidet schneller und zahlt manchmal mehr – aber nur, wenn das Grundstück zu seinem Projektprofil passt und er gezielt angesprochen wird. Wer einfach ein Inserat auf einem Portal schaltet und wartet, erreicht meist nur Privatinteressenten. Die Bauträger-Ansprache läuft anders: direkt, diskret, über Netzwerk.
Die Unterlagen fehlen oder kommen zu spät
Kaufinteressenten wollen schnell Klarheit. Wer beim ersten Gespräch keine Flurkarte, keinen aktuellen Grundbuchauszug und keine Aussage zum Bebauungsplan liefern kann, verliert sie wieder. Grundstücksverkäufe platzen oft nicht am Preis, sondern an ungeklärten Fragen, die zu spät beantwortet werden. Alles, was recherchiert werden kann, sollte vor der Vermarktung vorliegen – nicht währenddessen.
Was ich konkret tue
Mein Leistungsumfang beim Grundstücksverkauf
Kein Standardpaket. Grundstücke sind zu verschieden dafür. Aber das hier läuft bei jedem Mandat:
Kein Bodenrichtwert-Taschenrechner. Ich gleiche mit tatsächlichen Transaktionsdaten aus der Region ab und sage Ihnen, was realistisch erzielbar ist – nicht was Sie hören wollen.
Flurkarte, Grundbuchauszug, Bebauungsplan-Abfrage, Altlastenauskunft – ich kümmere mich darum, bevor der erste Interessent fragt. Nicht hinterher.
Privatbauherren wollen wissen, was sie bauen dürfen. Bauträger wollen Zahlen und Potenzial sehen. Ich erstelle für beide ein passendes Exposé – kein Einheitstext.
Viele der besten Grundstücksverkäufe laufen nicht über Portale, sondern über direkte Kontakte. Im iad-Netzwerk mit über 18.000 Beratern europaweit erreiche ich auch Investoren und Projektentwickler, die nicht auf Immobilienscout suchen.
ImmobilienScout24, Immowelt, Immonet – gleichzeitig, nicht nacheinander. Dazu Social Media und gezielte Ansprache vorgemerkter Kaufinteressenten aus meiner Datenbank.
Käuferprüfung, Preisverhandlung, Kaufvertragsprüfung, Notarkoordination. Ich bin dabei – nicht nur bis zur Unterschrift unter dem Maklervertrag.
Was es kostet
Meine Courtage ist bei Grundstücken frei verhandelbar – jedoch immer nur im Erfolgsfall, nie vorher fällig. Kein Erfolg, keine Kosten.
Häufige Fragen
Was Grundstückseigentümer am häufigsten fragen
▶Was ist der Unterschied zwischen Bodenrichtwert und Marktwert?
Der Bodenrichtwert ist ein behördlich ermittelter Durchschnittswert – berechnet aus tatsächlich gezahlten Preisen vergangener Jahre, gemittelt über eine ganze Zone. Er gibt eine grobe Orientierung, ist aber kein Verkaufspreis. Der Marktwert Ihres Grundstücks hängt von konkreten Einzelfaktoren ab: Erschließungszustand, Bebaubarkeit nach B-Plan, Grundstückszuschnitt, aktuelle Nachfrage. In Geestland und der Wurster Nordseeküste weichen tatsächliche Verkaufspreise regelmäßig erheblich vom Bodenrichtwert ab – nach oben wie nach unten.
▶Brauche ich einen Energieausweis für den Verkauf eines Grundstücks?
Nein. Die Energieausweispflicht gilt für Gebäude, nicht für unbebaute Grundstücke. Wenn auf dem Grundstück noch ein Abrissgebäude steht, das mit verkauft wird, ist die Frage individuell zu klären – in der Praxis verlangen Käufer hier meist keinen Ausweis, da das Gebäude ohnehin abgerissen wird. Im Zweifel klären wir das vor der Vermarktung.
▶Was ist eine Altlastenauskunft und brauche ich sie?
Die Altlastenauskunft zeigt, ob Ihr Grundstück im Altlasten- oder Verdachtsflächenkataster des Landkreises eingetragen ist. Das ist für Käufer – besonders für Bauträger – eine der ersten Fragen. Sie ist nicht gesetzlich vorgeschrieben, aber in der Praxis nahezu unverzichtbar, weil fehlende Auskunft Kaufverhandlungen bremst oder Käufer abschreckt. Die Auskunft wird beim zuständigen Landkreis beantragt und dauert je nach Behörde einige Tage bis Wochen.
▶Wie lange dauert der Verkauf eines Grundstücks?
Das hängt stark von Lage, Preis und Käufergruppe ab. Gut erschlossene Baugrundstücke in Geestland mit realistischem Preis gehen derzeit vergleichsweise schnell – die Nachfrage nach Bauland ist in der Region seit Jahren größer als das Angebot. Schwieriger sind unerschlossene Flächen, ungeklärte Bebaubarkeit oder unrealistische Preisvorstellungen. Als grobe Orientierung: bei sauber vorbereiteter Vermarktung und marktgerechtem Preis sind drei bis sechs Monate bis zum Notartermin realistisch.
▶Kann ich auch direkt an einen Bauträger verkaufen?
Ja – und das ist manchmal die schnellere und lukrativere Option. Bauträger kaufen ohne lange Finanzierungsvorbehalte, oft schneller und bisweilen über dem Privatmarktpreis, wenn das Grundstück zu ihrem Projektprofil passt. Der Direktkontakt läuft aber nicht über Portale. Ich spreche Bauträger und Projektentwickler aus dem regionalen und überregionalen Netzwerk gezielt an – das ist ein anderer Prozess als die klassische Portalvermarktung.
▶Wie hoch ist die Grunderwerbsteuer beim Grundstückskauf?
In Niedersachsen beträgt die Grunderwerbsteuer 5 % des Kaufpreises. Sie wird vom Käufer getragen und fällt unabhängig davon an, ob das Grundstück bebaut oder unbebaut ist. Für Verkäufer ist das vor allem bei der Preisverhandlung relevant, da Käufer diesen Betrag in ihrer Gesamtkalkulation von vornherein einplanen.
▶Muss ich beim Verkauf eines unbebauten Grundstücks Spekulationssteuer zahlen?
Ja, wenn zwischen Kauf und Verkauf weniger als zehn Jahre liegen. Anders als bei selbstgenutzten Häusern gibt es bei unbebauten Grundstücken keine Ausnahme durch Eigennutzung – ein Grundstück kann schließlich nicht bewohnt werden. Die Zehn-Jahres-Frist ist bei Grundstücksverkäufen deshalb praktisch immer die entscheidende Größe. Im Zweifel vor dem Verkauf mit dem Steuerberater klären.
▶Was passiert, wenn das Grundstück geerbt wurde?
Beim Erbfall kommen vor dem Verkauf ein paar zusätzliche Punkte dazu: Erbschein oder notarielles Testament für den Grundbucheintrag, mögliche Erbengemeinschaft mit Einigungsbedarf, steuerliche Fragen rund um Erbschaftsteuer und Spekulationsfrist. Ich begleite auch diese Situationen – und verweise bei steuerlichen oder rechtlichen Fragen direkt an Steuerberater oder Notar aus meinem Netzwerk, statt Ratschläge zu geben, die mir nicht zustehen.
Grundstück gesucht?
Vormerken lassen – bevor es öffentlich wird
Viele Grundstücke in Bremerhaven, Geestland und der Wurster Nordseeküste kommen nie auf ein Portal. Sie werden direkt vermittelt – an vorgemerkte Interessenten, die ich kenne.
Wenn Sie sich hier eintragen, melde ich mich persönlich, sobald etwas Passendes auftaucht. Kein Massenversand, kein automatischer Newsletter – ein Anruf oder eine kurze Nachricht von mir.
Jetzt vormerken lassen
Nächster Schritt
Grundstück verkaufen – aber richtig.
Ich nehme mir Zeit für Ihr Grundstück. Nicht fünf Minuten, sondern eine ehrliche Einschätzung mit Marktkenntnis, Unterlagencheck und klarer Aussage zum erzielbaren Preis. Kostenlos, unverbindlich – und ohne dass danach jemand wöchentlich anruft.
Kostenlose Grundstücksbewertung
Ich ermittle den realistischen Marktwert Ihres Grundstücks – mit Vergleichsdaten aus der Region, nicht mit dem Bodenrichtwert-Taschenrechner.
Jetzt Bewertung anfragenKurzes Erstgespräch
15 Minuten reichen für eine erste Einschätzung. Sie schildern die Situation, ich sage Ihnen direkt, ob und wie ein Verkauf Sinn macht.
Termin vereinbarenMichael Bauer · Immobilienberater · Bremerhaven, Geestland, Cuxland · Nur 5 Mandate pro Jahr